Wenn wir nur EIN Kriterium für FÜHRUNG hätten

Drei Menschen erklimmen einen Berg im Sonnenlicht

Vor einiger Zeit habe ich ein Unternehmer-Ehepaar in Pension kennengelernt. Beide haben jahrzehntelang gemeinsam ein Unternehmen aufgebaut, geführt, entwickelt und durch wirtschaftlich herausfordernde Zeiten manövriert, bevor sie es schließlich – nicht zuletzt aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen – verkauft haben.

In unserem Gespräch fiel ein Satz, der nachwirkt. Er lautete:
„Irgendwann stellte sich nicht mehr die Frage nach richtig oder falsch, sondern nur mehr nach besser oder schlechter.“

Wir sprachen über Führung und darüber, wie unterschiedlich die Anforderungen auf oberster, mittlerer und operativer Ebene tatsächlich sind. Die beiden erzählten offen von ihren Erfahrungen. Was sie im Rückblick am meisten vermisst hatten, war echte Mit-Verantwortung ihrer Führungskräfte.

Damit meinten sie keine Zustimmung und keine Loyalität. Gemeint war unternehmerisches Mit-Tragen. Menschen, die Verantwortung nicht nur für ihren eigenen Bereich und aus ihrem Blickwinkel übernehmen, sondern für das Ganze. Menschen, die konsequent lösungsorientiert auf Kurs bleiben, wenn Entscheidungsspielräume enger werden und der Druck steigt.

Eine Aussage aus diesem Gespräch hat mich besonders nachdenklich gemacht. Sie sagten:
„Wenn wir heute noch einmal Führungskräfte auswählen müssten und wir hätten nur ein einziges Kriterium dafür, dann wäre es Verantwortungsübernahme.“

Was sie damit meinten, war klar umrissen: proaktiv mitgestalten, sich kritisch und konstruktiv einbringen, Ideen lösungsorientiert und unter Berücksichtigung aller Stakeholder vernetzen, Vereinbartes konsequent mit den Teams umsetzen und #Handschlagqualität beweisen.

Gefehlt hat ihnen damals nicht die Fachkompetenz.
„Es wurde viel analysiert, gerechnet, prognostiziert“, sagten sie.
Gefehlt hat das innere: „Ich stehe mit meinem Namen dafür.“
Das ist ein Satz, der viel über Verantwortung und über Führungskultur erzählt.

Dieses Gespräch beschäftigt mich seither. Für Firmeninhaber:innen und Führungskräfte ergeben sich daraus aus meiner Sicht zentrale Fragen:

  • Woran erkenne ich, ob jemand wirklich mittragen will?
  • Wie können wir Mit-Verantwortung im Führungsteam oder sogar in der gesamten Organisation rollen- und situationsadäquat verteilen?
  • Wie schaffen wir es, dass Führungskräfte Probleme nicht nur erklären, sondern sie konsequent zu nachhaltigen Lösungen führen – gemeinsam?

 

Mit genau diesen Fragen beschäftigt sich LEAD², das überbetriebliche FührungsKRAFT-Programm von Iris Schatzl und Christian Hinterwallner, von Februar bis Juni 2026.

Mehr Einblicke bieten verschiedene kurze Videos, in dem wir uns vorstellen und das Programm erläutern, zum Beispiel im Video unten.

Nächste Online-Info-Termine:

  • Fr, 16.1.2026 (9 – 9.30 Uhr)
  • Do, 29.1.2026 (13 – 13.30 Uhr)
  • Do, 12.2.2026 (11 – 11.30 Uhr)
  • Mi, 18.2.2026 (9 – 9.30 Uhr)

 

Anmeldung: www.personalentwicklung-schatzl.at/termine/#LEAD²

Das Programm ist nicht das Richtige für Sie oder Ihr Unternehmen? Gerne unterstütze ich Sie individuell dabei, Führungspotenzial in Ihrem Unternehmen zu erkennen, zu fördern und Ihre FührungsKRAFT zu stärken: Führungskräfte-Entwicklung – Iris Schatzl | Personalentwicklung

#Führung #Führungstraining #Führungscoaching NÖ #Führungscoaching Wien #Führungskraft #ManagementDevelopment #Führungsseminare #Führungskräfteentwicklung

Neuste Beiträge
Folgen Sie mir auf
Drei Menschen erklimmen einen Berg im Sonnenlicht